Nachgefragt!

Azubis berichten und teilen Ihre Erfahrungen

Wie läuft eine Ausbildung in der Pflege ab? Was macht dabei besonders viel Spaß? Welche Aufgaben sind nervig? Niemand kennt sich besser mit der Ausbildung in der Pflege aus, als die Auszubildenden. Aus diesem Grund lassen wir auf dieser Seite Azubis zu Wort kommen.

Ab Herbst 2021 startet unser Programm „Ausbildungsbotschafter*innen für die Pflege“. Azubis im zweiten Lehrjahr werden in Schulen entsandt und berichten dort ganz persönlich von ihrer Ausbildung zum Pflegefachmann/ zur Pflegefachfrau.

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Ausbildungsbotschafter*innen für die Pflege

Unsere Ausbildungsbotschafter*innen sind Auszubildende zum Pflegefachmann/ zur Pflegefachfrau ab dem zweiten Lehrjahr. Sie informieren in Schulklassen, auf Messen oder bei anderen Veranstaltungen über ihre Ausbildung. Mit Präsentationen, praktischen Aufgaben zum Ausprobieren und ihren ganz persönlichen Erfahrungen gewähren sie den Schülerinnen und Schülern Einblicke in ihre Ausbildung, machen den Beruf greifbarer und beantworten Fragen.

Ab Herbst 2021 starten wir mit der Schulung der ersten Ausbildungsbotschafter*innen. Ab Mitte November können dann die ersten Einsätze in allgemeinbildenden Schulen stattfinden.

Wenn Sie die Ausbildungsbotschafter*innen gern in Ihre Schule einladen möchten, wenden Sie sich bitte an Heike Hinrichs.

Sie sind Pflegeazubi oder für die Ausbildung in Ihrer Einrichtung zuständig und haben Interesse an der Schulung für Ausbildungsbotschafter*innen? Die Plätze für die kommende Schulung sind leider bereits vergeben. Im Frühjahr 2022 wird es einen zweiten Durchlauf geben. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an Heike Hinrichs.

Die Ausbildungsbotschafter*innen können bei ihren Einsätzen:

Fragen & Antworten

ihr Berufsbild und ihren Ausbildungsalltag vorstellen und Fragen beantworten

Berufsweg & Motivationen

ihren persönlichen Berufsweg, ihre Motivationen aufzeigen und die Diskussion über berufliche Entscheidungen anregen

Ausbildungsbetrieb

ihren Ausbildungsbetrieb vertreten und potentielle Azubis ansprechen

Kontakt

Hemmschwellen abbauen und Kontakt „auf Augenhöhe“ schaffen

läuft Wie das?

Orientierung

den Schüler*innen Orientierung durch Vorbild ermöglichen

Stereotype

Stereotype, die bei der Berufswahl eine große Rolle spielen, aufbrechen

Peer-Learning-Konzept

Ein erprobtes Format

Das Konzept wird insbesondere von der IHK Hannover und der HWK Hannover bereits erfolgreich angewandt. Die Einsätze der „Ausbildungsbotschafter*innen für die Pflege“ werden von „Berufe fürs Leben“ mit Unterstützung der Region Hannover koordiniert, vorbereitet und begleitet.

Beiträge von Azubis

Kurzinterview mit einer Auszubildenden in der Pflege

Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden? Wie bist du darauf gekommen?

Ich wollte erst in die Wirtschaft gehen und habe sogar eine Ausbildung bei einer Versicherung angefangen. Ich wusste aber schnell, dass es das nicht ist und ich lieber Menschen helfen möchte und etwas Sinnvolles tun will. Ich habe die Ausbildung dann ganz schnell wieder abgebrochen, ein Freiwilliges Soziales Jahr gemacht und mich danach für einen Ausbildungsplatz in der Pflege beworben. Und was soll ich sagen: Es war genau die richtige Entscheidung, denn ich bin mit vollem Herzen dabei.

Bekommt man in der Ausbildung Geld? Wenn ja, wie viel?

Ja, man bekommt ein Gehalt. Verhältnismäßig ist das sogar ganz schön viel Geld. Im ersten Lehrjahr 1.141 € brutto, im 3. Ausbildungsjahr dann schon 1.303 € brutto.

Wie viele Stunden arbeitest du?

Ich arbeite 38,5 Stunden die Woche. Je nachdem, in welchem Praxiseinsatz, also in welcher Pflegeeinrichtung ich mich gerade befinde, gibt es unterschiedliche Schichten oder feste Arbeitszeiten. Auch die Arbeit am Wochenende ist möglich, dafür bekommt man aber Ausgleichs-Tage unter der Woche.

Lust auf das ganze Interview? Klicke hier. 

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